Caritas St. Antonius & St. Vitus Herdringen
              CaritasSt. Antonius & St. Vitus            Herdringen 

Die Geschichte der Caritas-Konferenzen

ist eng verknüpft mit Elisabeth von Thüringen

 

Elisabeth, Patronin der Caritas: die Daten eines kurzen, aber ungewöhnlichen Lebens sind schnell aufgezählt. Sie war eine ungarische Prinzessin, geboren 1207, die als Kleinkind aus politischen Gründen mit dem Sohn des thüringischen Landesfürsten verlobt wurde - mit 14 Jahren war sie Ehefrau, mit 20 Jahren bereits Witwe. Sie wurde von ihren Verwandten vom Hof vertrieben, war Dienerin der Armen und Kranken und schon vier Jahre nach ihrem frühen Tod, im Jahr 1231, wurde sie heilig gesprochen.

 

Im 19. Jahrhundert benannten sich die Frauencaritasgruppen nach ihr, der erste Elisabethverein entstand 1840 in Trier. 1931 wurde die "Reichsgemeinschaft der Elisabeth- und Frauenvinzenzvereine Deutschlands" gegründet und später in "Gemeinschaft der Elisabeth-Konferenzen Deutschlands" umbenannt. Heute sind die "Caritas-Konferenzen Deutschlands e. V." (CKD) ein Fachverband im Deutschen Caritasverband.

 

Elisabeth taucht heute im Namen des Verbandes nicht mehr auf, wird aber von den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen weiterhin als "Schwester und Vorbild im Glauben und Handeln" betrachtet.

Die Geschichte der Gründung der Caritas St. Antonius & St. Vitus Herdringen

 

Pfarrer Wilhelm Bolte, der damalige Pastor der Pfarrgemeinde St. Antonius- und St. Vitus, beschloss im Jahr 1962 in Herdringen eine Elisabeth-Konferenz ins Leben zu rufen. Er suchte Frauen, die bereit waren u. a. ehrenamtlich Alte und Kranke im Dorf zu besuchen und Spenden und Mitgliedsbeiträge für die Arbeit der Caritas zu sammeln.

 

Aus diesem Grund setzte er ein Schreiben an Herdringer Frauen auf, in dem er sein Anliegen schilderte und lud zu einer Zusammenkunft in die Gaststätte "Schmidts Hof" ein, an der insgesamt 29 Frauen der Gemeinde teilnahmen und sich bereit erklärten mitzuarbeiten.

 

Der erste Vorstand der neu gegründeten Konferenz setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende: Elisabeth, Baronin von Fürstenberg
Kassiererin: Anni Ebel
Schriftführerin: Elisabeth Schmidt

 

Im Jahr 1964 wurde es nötig, zusätzlich eine stellvertretende Vorsitzende zu wählen. Die berherige Kassiererin Anni Ebel übernahm nach ihrer Wahl dieses Amt. Das freigewordene Amt der Kassiererin wurde anschließend von Aloysia Strackbein, die nun neu im Vorstand der Elisabeth-Konferenz war, übernommen.

 

Im Jahr 1971 wurde dann aus der "Elisabeth-Konferenz" die heutige "Caritas-Konferenz Herdringen".

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